Harley geht es wieder gut

Die Bitte um Hilfe kam aus Sopron, nachdem sich Harley seit einem Monat nicht mehr wohl fühl. Er dreht sich um die eigene Axe, ist nervös und isst nicht richtig. Die Besitzer waren mit ihm beim Arzt, der hat das Problem aber leider nicht dauerhaft lösen können. Aufgrund der finanziellen Situation der Familie konnte keine weitere Behandlung bezahlt werden. Sie entschieden sich die BOBU um Hilfe zu bitten.

Das kleinste Mitglied der vierköpfigen Familie ist geistig schwer behindert, die Mutter erholt sich von einem schweren Autounfall. Der 22-jähriger Besitzer kann nicht arbeiten, weil er sich um seinen Bruder und seine Mutter kümmert. Das Familienoberhaupt unterhält die 4-köpfige Familie und zahlt die Miete.

Da bei Harley jedoch etwas nicht stimmte, haben wir es zu Dr. Veronika Szabó gebracht, um die Möglichkeit schwerwiegender Gesundheitsprobleme oder Epilepsie auszuschließen.

Glücklicherweise ist das Problem nicht sehr groß, muss aber angegangen werden. Harleys Geruchskanone war entzündet, also musste sie geleert und mit einer Salbe behandelt werden, um Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Dies war der Grund für die ständige Rotation und Nervosität. Aus Sicherheitsgründen hat Tante Roni auch einen Labortest durchgeführt, der sich glücklicherweise negativ ausgefallen ist.

Das Problem wurde jedoch letztendlich durch die Umweltveränderungen verursacht. Die Familie erkannte schließlich, dass sie Harley nicht die Aufmerksamkeit schenken konnten, die sie brauchte, und hatte Probleme mit ihrem Verhalten. Während der Rehabilitationsphase zog sie daher zu einem temporären Besitzer, der Harley die große weite Welt Schritt für Schritt zeigt, die vor ihm bislang verschlossen war. Ihm geht es von Tag zu Tag besser und er ist bereit bald in eine neue Familie zu ziehen.